#diedreimjf16 – Gruselfolge2020: Megalodon, Geisternetze, Japanische Riesenkrabbe & Gespensterfische

Dieses Mal hatten wir etwas Technikprobleme, wir bitten dies zu entschuldigen.

Ende Oktober 2020, als wäre dieses Jahr noch nicht gruselig genug, tragen wir mit der 16. Folge unseres Podcastes passend zu Halloween zum Spukfaktor bei:

Anna bringt uns in Stimmung mit einer Gruselgeschichte: Wir befinden uns in einer Zeit vor 20 Millionen Jahren, dem Zeitalter des Miozän. Nord- und Südamerika sind vom Wasser getrennt, ebenso der asiatische und afrikanische Kontinent. Am Horizont erscheint ein großer Schatten, es ist der größte Meeresräuber, den die Ozeane je gesehen haben. Otodus megalodon, auch Carcharocles megalodon genannt. Wir verstecken uns in einer Felsspalte, denn dem riesigen Hai möchten wir nicht über den Weg schwimmen. (Quelle: hier)

Was der Megalodon für eine Haiart ist, weshalb sie ausgestorben ist und wie diese Geschichte endet, erfahrt ihr in unserer diesjährigen Gruselfolge!

Um mehr über Geisternetze zu erfahren, haben wir uns Mike eingeladen, denn Geisternetzte sind kein Seemansgarn, sie sind real. Verlorene Fischernetzte treiben durch unsere Meere und fischen wie durch Geisterhand für hunderte Jahre weiter. Welche Tiere davon betroffen sind, wie groß das Problem ist und wie sie überhaupt ins Meer kommen erfährt ihr in dieser Podcastfolge. Hintergrundinformationen zu den Themen findet ihr hier und hier sowie hier. Beeindruckende Aufnahmen zu dem Thema findet ihr hier. Wie man mit Geisternetzen in der Ostsee umgeht, erfahrt ihr hier.

Eva erzählt von der “Japanese Spider Crab”, der japanischen Riesenkrabbe Macrocheira kaempferi, die die größte lebende Krebsart (anhand der Beinspannweite) ist. Besonders ihr Häutungsverhalten ist beeindruckend, denn dabei bewegt sie sich über eine Stunde lang nicht (Paper mit spannenden Bildern dazu: HIER – nur leider auf japanisch). Ein cooles Video im Zeitraffer dazu gibt es HIER zu sehen.

Dann berichtet Eva uns noch von der Familie der Gespensterfische, Opisthoproctidae. Deren Augen sind röhrenförmig nach oben gerichtet – so dass sie durch ihren transparenten Kopf Beute über sich erspähen können. Zum Jagen richten sie dann ihre Augen wieder nach vorne. Die Art Macropinna micrustoma könnt ihr euch in diesem Artikel noch einmal in einem Video anschauen. Eine andere Art Dolichopteryx longipes hat sogar eine zweite Netzhaut, auf die sie mithilfe einer Spiegelschicht noch ein zweites, scharfes Bild erzeugen können (mehr dazu HIER). Durch ihre Augen hat sich diese Familie der Gespensterfische perfekt an das Leben in der Tiefsee angepasst.

Sendet uns gerne Vorschläge für unseren Adventskalender an unsere E-Mail oder an Social-Messenger!

Wir würden uns über Feedback freuen, beispielsweise als Mail an info@diedreimeerjungfrauen.de, auf unserer Website, auf Twitter oder Instagram. Falls ihr mehr von Mike hören wollt, könnt ihr ihm auf Twitter oder Instagram folgen.

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