#diedreimjf23 – Wie kriegen wir das Plastik aus dem Meer? Mit Marcella von everwave

Heute als dritte Meerjungfrau zu Gast ist Marcella Hansch, Gründerin und Vorsitzende von everwave. Wir sprechen über das Plastikproblem in unseren Ozeanen und möglichen Lösungen sowie die spannende Geschichte und Vision von everwave.

Folgen und “Teil der Welle” werden könnt ihr everwave bei facebook: @we.are.everwave, instagram: @everwave.official, twitter: @everwave2020 und natürlich auch auf der Webseite: everwave.de

Wir würden uns über Feedback freuen, beispielsweise als Mail an info@diedreimeerjungfrauen.de, auf unserer Website, auf Twitter oder Instagram. Uns könnt ihr auch gerne privat auf twitter folgen(Eva: @evakaefer; Anna: @annafiesinger) oder auf instagram (Eva: @_evakaefer; Anna: @anso.fi).

#diedreimjf22 – Über Gestresste Delfinweibchen und die Meereswissenschaftlerin Ruth Gates

Zu Beginn der Folge möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass wir ab jetzt bei seitenwaelzer.de/ gelistet sind. Schaut dort gerne dabei.

Das Paper von dem Eva spricht, findet ihr hier: David Lusseau 2003: Male and female bottlenose dolphins Tursiops spp. have different strategies to avoid interactions with tour boats in Doubtful Sound, New Zealand

Das Paper, von dem Anna spricht zu assistes evolution findet ihr hier: van Oppen et al 2014: Building coral reef resilience through assisted evolution. Und den Decision-tree, wie man assistted evolution als Management Strategie in einem Riff anwenden kann, findet ihr hier: van Oppen 2017: Shifting paradigms in restoration of the world’s coral reefs.

Das Paper über Ruth Gates und ihre Arbeit findet ihr hier: And a paper über Ruth Gates und ihre Arbeit: Edmunds & Weis 2019: Ruth D. Gates (1962–2018).

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#diedreimjf21 – Team timeless arctic erzählt über den Walfang bei Spitzbergen

Vorab: Wir hatten ein paar technische Probleme, besonders kurz zur Mitte der Episode. Wir hoffen, euch gefällt das Gespräch dennoch.

Heute sind Frigga, Linus und Julia von “timeless arctic” bei uns zu Gast und wir sprechen über die Geschichte des Walfangs auf Spitzbergen.

Bisher gibt es keine Adventskalenderfolge zum Grönlandwal, aber sicher nehmen wir das im nächsten Jahr in Angriff.

Frigga hat zu unserem Thema heute einen spannenden Artikel veröffentlicht, den ihr hier in “Der Mensch und das Meer” finden könnt.

Zeichnungen und Ausschnitte aus Robert Fotherbys Fournal findet man zum Beispiel hier: noarderljocht.com/fotherbys-journaal

Die “Spitzbergische oder Groenlandische Reisebeschreibung” von Friderich Martens findet ihr zum Beispiel hier: archive.org/details/friderichmartens00mart.

Die dritte Quelle, die wir besprechen ist Wiliam Scoresby, mehr dazu hier: britannica.com/biography/William-Scoresby .

Im Anschluss erzählt Julia uns noch, wie es sich mit dem Walfang in der heutigen Welt verhält.

Dem timeless arctic-Projekt könnt ihr hier folgen:
Website: timelessarctic.org/
Facebook: facebook.com/timelessarctic/ und facebook.com/polarbearsays/
Instagram: instagram.com/timelessarctic/
Youtube: youtube.com/channel/UCfTBn0W7Ou3u266M0-nU41Q

Wer mehr Lust auf Insel & Walfang hat, kann gerne mal bei unseren Kollegen von Ecke Hansaring vorbeischauen, denn die sprachen in eine ihrer letzten Folgen über die Faröer Inseln (Hier: seitenwaelzer.de/ecke-hansaring-faeroer). Dort ist auch Eva mit einem kurzen Gastbeitrag zu hören. Generell freuen wir uns, dass wir nun auch bei seitenwaelzer.de gelistet sind, also schaut dort vorbei.

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#diedreimjf20 – Mit Michi und Moritz von Ecke Hansaring: Der Mythos Seeschlange

Heute sind Moritz und Michael vom Podcast Ecke Hansaring bei uns zu Gast. Ihre Stimmen kennen wir schon aus einer Folge unseren Adventskalenders, in dem wir über Seeschlangen gesprochen haben. Darum soll es auch heute gehen: Über den Mythos der Seeschlange und die Sichtungen von Seeschlangen, die es angeblich gab.

Wir starten mit “Flashbacks” aus dem Lateinunterricht, und zwar mit Vergil (hier dazu mehr). Denn schon beim trojanischen Pferd gab es Seeschlange. Oder waren es doch eine Mischung aus Riemenfisch und tatsächlichen Seeschlangen ist.

Die Carta marina, eine frühe Seekarte des Nordens, könnt ihr hier finden: Carta Marina – so wurden sich im Mittelalter Seeschlangen vorgestellt.

Wir reden über “Stoor Worm” und im dem Zuge auch über die Midgard-Schlange. Wissenschaftlich betrachtet macht es aber eher Sinn, dass dies die Sichtungen von Kalmaren sind, die an der Wasseroberfläche schwimmen.

Dann beschäftigen wir uns mit Evidenz, einem Seeschlangenkadaver. Eine Zeichnung dieses Monsters findet ihr hier: Stronsay_beast. Aber auch diese Überreste kann man genauer als Haikadaver identifizieren, beispielsweise den eines Riesenhais _Cetorhinus maximus._ Einige Jahre später (als es dann Fotografie gab), wurde ein ähnlicher Kadaver gefunden und fotografiert: hier zu sehen. Auch dieser Kadaver wurde als Haikadaver gekennzeichnet.

Dann reden wir über die Kochsche Seeschlange, die sich später als Humbug-Seeschlange herausstellt. Denn das Knochenskelett war aus mehreren Skeletten des Urwales Zeuglodon zusammengesetzt.

Schlussendlich reden wir noch über die wissenschaftliche Abhandlung über Megophias megophias, in dem eine Seeschlange der Ordnung Pinnipedia (Robben) angehöre. Doch auch hier gibt es keine Fotobeweise sondern nur lose Berichte.

Zusammenfassend ist also zu sagen, dass die Sichtungen auf Reihe von Tümmlern, Riesenaale, Schwarznatter, gewöhnliche Seeschlangen, Riesenhaie, Wale, Saurier, Pottwale, Urwale, Algenteppiche, treibende Baumstämme, Schwärme niedrig fliegender Seevögel, große Schildkröten, Kalmare oder Seekühe zurückzuführen sind. Michi und Moritz konnten uns also nicht überzeugen, dass es Seeschlangen gibt 🙂

Die meisten unserer Infos haben wir aus dem Buch “Seeungeheuer: Mythen, Fabeln und Fakten” von Richard Ellis. Falls euch die Folge gefallen hat und ihr mehr über Seeungeheuer hören wollt, gebt uns gerne Feedback.

Im letzten Dezember waren wir auch bei den beiden zu Gast und haben über die Valdivia-Expedition gesprochen. Das kann man hier nachhören: seitenwaelzer.de/ecke-hansaring-138-valdivia-expedition.

Ecke Hansaring könnt ihr unter @seitenwaelzer auf twitter folgen, und unter @seitenwaelzer_magazin auf instagram.

Folgt Michael und Moritz auch gerne privat auf twitter:

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#diedreimjf19 – Geburtstags-Q&A: Eure Fragen und das Mysterium der dritten Meerjungfrau

Wir feiern zweijähriges Jubiläum und deshalb habt ihr uns Fragen gestellt. Diese beantworten mal ernst und mal etwas albern. Wir reden über Meeresdesaster 2020, unser Studium, Meerjungfrauennachkommen und noch viel mehr. Bald geht es hier dann auch wieder wissenschaftlich weiter.

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#diedreimjf18 – Das Wattenmeer & seine BIG FIVE

Tada, weil in unserer letzten Novemberfolge Jan Oskar und Sönke vom Podcast “mansplaining.” zu Gast waren und die Wissenschaft etwas kurz kam, gibt es tatsächlich noch eine Folge in diesem Monat aufs Ohr. Ein kleines Erratum zu unserem Besuch bei den beiden (den ihr hier nachhören könnt): Eva meinte natürlich Schweinswale und nicht Schwertwale.

Außerdem hatten wir ein Debut: Wir haben unser erstes Interview gegeben im Rahmen des Ocean Summit Festivals. Das Interview uns mehr Aktionen, Menschen, Projekte rund ums Meer findet ihr auf der Website von Ocean Summit.

Anna gibt uns dann eine tolle Einführung zum Wattenmeer(1,2) und wir reden über unsere Wattwanderung-Erfahrungen.

In unserer fünften Folge haben wir schon einmal über die SMALL FIVE des Wattenmeeres geredet, deshalb ist es heute an der Zeit, dass Eva uns die BIG FIVE des Wattenmeeres vorstellt: Seehunde, Kegelrobben, Schweinswale, Seeadler und der Europäische Stör. In dem Zuge reden wir auch kurz über Seehundstationen.

Falls unter unseren Hörer*innen jemand in der Ornithologie unterwegs ist und Lust hat die FLYING FIVE vorzustellen – immer gerne!

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#diedreimjf17 – Meeresschutzgebiete und politisches Engagement neben dem Studium

Nachdem es in der letzten Folge so gruselig zuging, wollen wir heute über was (vermeintlich) Positives reden: Meeresschutzgebiete! Anna erklärt uns zunächst, was Meeresschutzgebiete sind[1]. Dann stellt Eva das größte Meeresschutzgebiet vor: Das Rossmeer in der Antarktis, welches durch CCAMLR beschlossen wurde und seit 2017 besteht[2, 3]. Ein besonderes Ziel ist es dieses “unberührte” Meer auch wissenschaftlich zu untersuchen und zu beobachten. Ein cooles Poster dazu findet man hier. Anna stellt uns dann noch den “Great Barrier Reef Marine Park” vor. Dort liegt auch der Marine Park Coral Sea, indem Tourismus, Fischen, Tauchen etc aber noch erlaubt ist. Und es liegt dort sogar ein auf Kohleverschiffung spezialisierter Seehafen, der Abbot Point.

In unserem Studierendenstruggle reden wir dieses Mal über politisches Engagement neben dem Studium, vor allem in der Kommunalpolitik. Dazu haben wir uns Sönke und Jan Oskar vom Podcast “mansplaining.” eingeladen. Die beiden stellen sich und ihren Podcast (sowie den kontroversen Namen) vor. Danach sprechen die beiden über ihr kommunalpolitisches Engagement in der Studienzeit. Den beiden könnt ihr hier und hier auf instagram folgen. Ihren Podcast “mansplaining.” findet ihr hier auf Spotify, und hier auf apple podcasts. Sonst findet ihr den Podcast natürlich auch überall, wo es Podcasts gibt.

Wir beide (Anna & Eva) durften bei den beiden auch zu Gast sein: Sobald die Episode dort erscheint, verlinken wir sie hier.

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#diedreimjf16 – Gruselfolge2020: Megalodon, Geisternetze, Japanische Riesenkrabbe & Gespensterfische

Dieses Mal hatten wir etwas Technikprobleme, wir bitten dies zu entschuldigen.

Ende Oktober 2020, als wäre dieses Jahr noch nicht gruselig genug, tragen wir mit der 16. Folge unseres Podcastes passend zu Halloween zum Spukfaktor bei:

Anna bringt uns in Stimmung mit einer Gruselgeschichte: Wir befinden uns in einer Zeit vor 20 Millionen Jahren, dem Zeitalter des Miozän. Nord- und Südamerika sind vom Wasser getrennt, ebenso der asiatische und afrikanische Kontinent. Am Horizont erscheint ein großer Schatten, es ist der größte Meeresräuber, den die Ozeane je gesehen haben. Otodus megalodon, auch Carcharocles megalodon genannt. Wir verstecken uns in einer Felsspalte, denn dem riesigen Hai möchten wir nicht über den Weg schwimmen. (Quelle: hier)

Was der Megalodon für eine Haiart ist, weshalb sie ausgestorben ist und wie diese Geschichte endet, erfahrt ihr in unserer diesjährigen Gruselfolge!

Um mehr über Geisternetze zu erfahren, haben wir uns Mike eingeladen, denn Geisternetzte sind kein Seemansgarn, sie sind real. Verlorene Fischernetzte treiben durch unsere Meere und fischen wie durch Geisterhand für hunderte Jahre weiter. Welche Tiere davon betroffen sind, wie groß das Problem ist und wie sie überhaupt ins Meer kommen erfährt ihr in dieser Podcastfolge. Hintergrundinformationen zu den Themen findet ihr hier und hier sowie hier. Beeindruckende Aufnahmen zu dem Thema findet ihr hier. Wie man mit Geisternetzen in der Ostsee umgeht, erfahrt ihr hier.

Eva erzählt von der “Japanese Spider Crab”, der japanischen Riesenkrabbe Macrocheira kaempferi, die die größte lebende Krebsart (anhand der Beinspannweite) ist. Besonders ihr Häutungsverhalten ist beeindruckend, denn dabei bewegt sie sich über eine Stunde lang nicht (Paper mit spannenden Bildern dazu: HIER – nur leider auf japanisch). Ein cooles Video im Zeitraffer dazu gibt es HIER zu sehen.

Dann berichtet Eva uns noch von der Familie der Gespensterfische, Opisthoproctidae. Deren Augen sind röhrenförmig nach oben gerichtet – so dass sie durch ihren transparenten Kopf Beute über sich erspähen können. Zum Jagen richten sie dann ihre Augen wieder nach vorne. Die Art Macropinna micrustoma könnt ihr euch in diesem Artikel noch einmal in einem Video anschauen. Eine andere Art Dolichopteryx longipes hat sogar eine zweite Netzhaut, auf die sie mithilfe einer Spiegelschicht noch ein zweites, scharfes Bild erzeugen können (mehr dazu HIER). Durch ihre Augen hat sich diese Familie der Gespensterfische perfekt an das Leben in der Tiefsee angepasst.

Sendet uns gerne Vorschläge für unseren Adventskalender an unsere E-Mail oder an Social-Messenger!

Wir würden uns über Feedback freuen, beispielsweise als Mail an info@diedreimeerjungfrauen.de, auf unserer Website, auf Twitter oder Instagram. Falls ihr mehr von Mike hören wollt, könnt ihr ihm auf Twitter oder Instagram folgen.

#diedreimjf15 – Marine Snow & Plastikverschmutzung

Wir haben noch nicht genug über die Tiefsee gerade, deshalb sprechen wir auch in Folge 15 wieder über dieses spannende Thema:

Im Meer schneit es nicht nur im Winter: Tatsächlich akkumulieren sich Zellen wie Bakterien, Phytoplankton, Detritus… zu kleinen “Schneebällen” und sind somit Energielieferant für die Tiefsee. Da die Marine Snow Produktion auch durch die Algenblüte beeinflusst wird, gibt es also tatsächlich so etwas wie Jahreszeiten in der Tiefsee. Mehr findet man darüber hier. Ein cooles Video, wie das ganz aussieht, findet man hier.

Dann reden wir noch über Plastikverschmutzung im Meer, die in Datenansammlung wie die Debris Database dokumentiert wird. Es ist jedoch nicht nur das Plastik, dass man sieht und in das sich Organismen verirren können (kann man hier nachlesen), sondern auch Mikroplastik und auch Nanoplastik.

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#diedreimjf14 – Whale falls & Kaltwasserkorallen

In Folge 14 geht es dieses Mal um die Tiefsee.

Wir reden über Whale Falls: Zum Meeresboden gefallene tote Wale können Grundlage für ganze Ökosystems sein. Dabei gibt es verschiedene Phasen der Zersetzung und Organismen, die sich speziell auf Whale Falls angepasst haben. Ein spannendes Video von so einem Whale Fall findet ihr hier.

Wenn man an Korallen denkt, denkt man immer an bunte Vielfalt in den Tropen. Doch heute erfahren wir, dass es auch Kaltwasserkorallen gibt. In so genannten Gärten bieten diese “Patches” für Vielfalt in der Tiefsee. Heute reden wir über keinen Struggle – allerdings bitten wir euch in Vorbereitung an unseren Adventskalender uns Nachrichten zu schicken, welche Lebewesen im Meer ihr spannend findet (und gerne auch warum). Dies kann als Sprachnachricht oder als Textnachricht sein.

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